Immer mehr Städte und Gemeinden reduzieren öffentlich zugängliche Sammelstellen und verweisen Bürger*innen stattdessen auf Wertstoffhöfe oder gemeinnützige Annahmestellen. Aus Sicht von FairWertung greift dieser Ansatz zu kurz: Weniger wohnortnahe Sammelmöglichkeiten können gemeinnützige Strukturen überlasten, den Druck auf bestehende Containersammlungen erhöhen und dazu führen, dass insgesamt weniger Bekleidung und Schuhe getrennt erfasst werden.
FairWertung fordert deshalb tragfähige kommunale Sammelkonzepte mit gut erreichbaren Abgabemöglichkeiten und einer verbindlichen Einbindung gemeinnütziger Organisationen. Warum der bloße Verweis auf Wertstoffhöfe die Getrenntsammlungspflicht nicht ausreichend erfüllt und welche Lösungen jetzt notwendig sind, erläutert die vollständige Pressemitteilung.