Aktuelle Meldung

„Im Blickpunkt 2008“ des Dachverbandes FairWertung erschienen

Das diesjährige Themenheft "Secondhand ist erste Wahl" beschäftigt sich mit der Bedeutung von Secondhand-Kleidung in Europa und Afrika. Kreative Formen des Umgangs mit Secondhand-Textilien stehen dabei im Fokus.

Wie Recherchen von FairWertung zeigen, ist in vielen afrikanischen Ländern die Nachfrage nach Secondhand-Kleidung sehr hoch. Der Grund hierfür ist das ge­ringe Angebot an guter Neukleidung zu bezahlbaren Preisen. Außerdem entscheiden sich viele Menschen für Secondhand-Textilien, weil sie haltbarer sind als die angebotene Neukleidung aus asiatischer Produktion. Wie im Themenheft „Secondhand ist erste Wahl“ des Dachverbands berichtet wird, haben sich viele Schneider und Desig­ner dieses Kaufverhalten zu Nutze gemacht und neue Trends geschaffen. Sie nähen beispielsweise unterschiedliche Textilien zu ausgefallenen Kleidungsstü­cken zusammen oder verzieren T-Shirts und Baseballcaps mit modischen Appli­kationen und Aufdrucken. Im Senegal ist Flickenkleidung aus Gebrauchttextilien sogar zu einem eigenen Trend geworden.

Während in vielen afrikanischen Ländern das Tragen von Secondhand-Textilien weit verbreitet ist, ist Secondhand-Kleidung in Europa noch immer ein Nischen­artikel. Neue kreative Verarbeitungs- und Präsentationsformen tragen jedoch auch hier dazu bei, dass die Secondhand-Branche einen größeren Stellenwert erlangt. Im Themenheft „Secondhand ist 1. Wahl“ werden verschiedene Projekte, und Designer vorgestellt, die mit Secondhand-Textilien arbeiten und ihnen den Touch des Besonderen verleihen.

Das Themenheft „Secondhand ist 1. Wahl“ informiert darüber hinaus, über aktuelle Entwicklungen und fragwürdige Geschäfte in der Gebrauchtkleiderbranche.

i 20.06.2008