Die unlängst aufgetauchten Bilder und Berichte von Textilmüll auf afrikanischen Mülldeponien haben FairWertung dazu veranlasst, der ökologischen Dimension des Secondhand-Handels mit dem globalen Süden auf den Grund zu gehen. Mit einer neu aufgelegten Studie will FairWertung sich in der aktuellen Debatte um den Secondhand Handel mit Afrika positionieren und fundiert Stellung beziehen. Ergebnisse sind in den ersten Monaten des neuen Jahres 2023 zu erwarten.
FairWertung knüpft damit an das „Dialogprogramm Afrika“ aus dem Jahr 2006 an. Die Studie hatte vor allem die sozialen und ökonomischen Konsequenzen des Secondhand-Handels mit Ländern des globalen Südens in den Blick genommen. FairWertung möchte mit der Studie einen fundierten Blick auf die Funktionsweise des Handels ermöglichen und ggf. neue Standards für die Vermarktung der eigenen Sammelware ableiten. Damit untermauert FairWertung einmal mehr das Selbstverständnis eines Netzwerkes von verantwortungsvoll handelnden Akteuren der textilen Wertschöpfungskette.