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Pressemitteilung: Maßstäbe im Altkleidermarkt gesetzt - FairWertung feiert 20jähriges Bestehen

Essen, 17.11.2015. Seit nunmehr 20 Jahren setzt sich der Dachverband FairWertung, ein Zusammenschluss gemeinnütziger Altkleidersammler, für Transparenz und Standards im Altkleidermarkt ein. Vertreter_innen aus Organisationen von Itzehoe bis München kamen daher in Berlin anlässlich des Jubiläums zusammen – ein guter Anlass für einen Rückblick und einen Ausblick.

„FairWertung ist zur wichtigen Kompetenzstelle für gemeinnützige Sammler geworden“, resümierte Rüdiger Wormsbecher, Vorsitzender des Dachverbandes und Leiter der Brockensammlung Bethel. Die von FairWertung entwickelten Standards für Altkleidersammlungen zu Gunsten sozialer Zwecke seien zu einem Maßstab im Markt geworden. Mittlerweile sammeln über 125 gemeinnützige Organisationen nach den Standards von FairWertung. „Wir wollen in der Zukunft unsere Standards kontinuierlich weiterentwickeln und noch mehr gemeinnützige Gebrauchtkleidersammler von unserem Ansatz einer eigenverantwortlichen Sammlung überzeugen“, gab der Vorsitzende die Ziele für die nächsten Jahre aus.

In seinem Vortrag über die Entstehung und Entwicklung des Vereins hob Geschäftsführer Andreas Voget die beiden Grundgedanken des Vereins hervor. Demnach sei der Wunsch nach mehr Transparenz und Eigenverantwortlichkeit die Triebfeder der Gründungsmitglieder gewesen. „FairWertung hat sich daher als erster gemeinnütziger Verband von der weit verbreiteten Praxis der Logoüberlassung an gewerbliche Sammler abgegrenzt“, betonte Andreas Voget. Trotz massiver Angriffe aus der Altkleiderbranche habe sich der Verein aber am Markt durchsetzen können. FairWertung sei es auch zu verdanken, dass Spender_innen und Medien erstmals über die Hintergründe und Zusammenhänge des Altkleidermarktes umfassend aufgeklärt wurden. „Der Verein ist zu einer wichtigen Orientierungshilfen für alle diejenigen geworden, die bewusst Altkleider für einen sozialen Zweck spenden möchten“, ergänzte Andreas Voget. Allerdings seien pseudo-karitative Sammlungen sowie dubiose und illegale Sammelmethoden weiterhin in erheblichem Umfang zu beobachten. "FairWertung wird daher auch in Zukunft Aufklärungsarbeit gegenüber Behörden, der Politik und Verbraucher_innen leisten“, so Voget

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i 17.11.2015