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Klamottenkur in der Fastenzeit

Der erste Schritt in Richtung nachhaltigem Konsum ist weniger Konsum. Das gilt auch für Textilien. Die Aktion Klamottenkur lädt daher ein, in der Zeit bis Ostern die eigene Garderobe auf 50 Teile zu beschränken.
Klamottenkur versteht sich als Bewegung von Menschen, die bewusster mit Textilien umgehen wollen: „Statt nur auf Siegel und Zertifikate zu vertrauen, ermutigen wir, Einkäufe zu reflektieren und eigene Standards zu entwickeln. Weniger zu konsumieren ist unser vorrangiges Ziel“, so die Initiatorinnen der Kampagne. In der freiwilligen Beschränkung der eigenen Garderobe sehen sie auch einen Test, „wie wir damit klarkommen, wenn wir uns dem Mode-Diktat widersetzen.“ Es geht dabei um „mehr Freiheit und Selbstbestimmung. Und für weniger Zeit vor dem Kleiderschrank und verführerischen Einkaufsbummeln!“
Aktion Klamottenkur hat eine konkrete Vorschlagsliste für eine reduzierte Garderobe entwickelt. Auf der Internetseite finden sich außerdem konkrete Aktionsvorschläge und Einladungen zu Treffen von Teilnehmer_innen in verschiedenen Städten.
Die Aktion ist ein Kooperationsprojekt von mateno.org und SUSTAINABLE DESIGN CENTER (SDC), zwei überregional arbeitenden gemeinnützigen Vereinen.
Weitere Informationen

FairWertung hat zu diesem Thema vor längerem das Faltblatt „Tipps zum Umgang mit (Gebraucht-) Kleidung“ veröffentlicht.

i 12.02.2014