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Aktion Klamottenkur – Konsumverzicht üben

Der erste Schritt in Richtung nachhaltigem Konsum ist weniger Konsum. Das gilt auch für Textilien. Die Kampagne Modeprotest ruft daher zum mittlerweile vierten mal zur Aktion Klamottenkur auf.
Bis Ostern beschränken die Teilnehmer_innen dabei die eigene Garderobe auf 50 Teile.
Modeprotest versteht sich als Bewegung von Menschen, die bewusster mit Textilien umgehen wollen: „Unsere Vision ist ein alternatives Bekleidungskonzept bzw. Mode-System: Kleidung wird grundsätzlich ökologisch und fair hergestellt. Man kauft nur in dem Maße, wie er oder sie es braucht und tatsächlich nutzt“, so die Initiatorinnen der Kampagne auf ihrer Internetseite
In der freiwilligen Beschränkung der eigenen Garderobe sehen sie auch einen Test, „wie wir damit klarkommen, wenn wir uns dem Mode-Diktat widersetzen“. Es geht dabei um „mehr Freiheit und Selbstbestimmung. Und für weniger Zeit vor dem Kleiderschrank und verführerischen Einkaufsbummeln!“
Aktion Klamottenkur hat eine konkrete Vorschlagsliste für eine reduzierte Garderobe entwickelt.

Die Aktion ist ein Kooperationsprojekt von mateno.org und SUSTAINABLE DESIGN CENTER (SDC), zwei überregional arbeitenden gemeinnützigen Vereinen. (Weitere Informationen)
FairWertung hat zu diesem Thema vor längerem das Faltblatt „Tipps zum Umgang mit (Gebraucht-) Kleidung“ veröffentlicht. Zudem beschäftigt sich das Magazin Brauchbar (Ausgabe Juni/2011) ausführlich mit dem Thema „Bewusster Textilkonsum“ (Bestellung hier).

i 13.03.2015