Arbeitsweise & Struktur

Der Dachverband sammelt, sortiert und vermarktet selbst keine Altkleider. Vielmehr hat FairWertung den Verhaltenskodex für gemeinnützige Kleidersammlungen entwickelt. Organisationen, die sich verpflichten, nach den Richtlinien des Verhaltenskodex zu sammeln, sind berechtigt, mit dem Zeichen FairWertung für ihre Kleidersammlungen zu werben (Wer ist dabei?).
Ein Vertrag zwischen FairWertung und der Sammelorganisation regelt die Rechte und Pflichten beider Seiten und sorgt dafür, dass der Verhaltenskodex für gemeinnützige Kleidersammlungen eingehalten wird.
Da gemeinnützige Organisationen in der Regel nicht über größere eigene Sortierkapazitäten verfügen, hat FairWertung darüber hinaus Verträge mit Textilsortierbetrieben und Recyclingfirmen abgeschlossen. Bei den Sortierbetrieben, die sich vertraglich auf den Kodex verpflichtet haben und regelmäßig Textilien von FairWertung-Organisationen aufkaufen, wird ein jährliches Vor-Ort-Audit auf Basis des Verhaltenskodex durchgeführt. Diese Überprüfung erfolgt unabhängig von FairWertung durch einen externen Auditor.

FairWertung beobachtet außerdem den weltweiten Handel mit Gebrauchtkleidung und informiert angeschlossene Organisationen über das Marktgeschehen. Infomaterialien über Nutzen und Arbeitsweise des Textilrecyclings stehen angeschlossenen Organisationen ebenso zur Verfügung, wie der Öffentlichkeit.

Der Dachverband unterhält eine Geschäftsstelle in Essen mit derzeit drei Mitarbeitenden auf zweieinhalb Stellen. Er finanziert sich überwiegend aus Lizenzgebühren der angeschlossenen Organisationen und Vertragsfirmen.